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Selbst würzen oder Fix-Gewürze verwenden?

Vor kurzem war ich in einem großen Supermarkt und sah wie eine Frau vor mir circa 20 verschiedene Päckchen Fix-Gewürzmischungen in Ihrem Wagen hatte. Das war für mich der Anlass mal bei dem entsprechenden Regal vorbeizuschauen.Die Vielzahl der Würzmischungen hätte mich dann beinahe „erschlagen“.Von Spaghetti Bolognese, Züricher Geschnetzeltes bis zu etwas exotischer anmutenden wie Chop Suey ist hier alles dabei.

Ich habe mir dann die Zutatenlisten etwas genauer angesehen. Es sind sogar Gewürze enthalten! Allerdings auch eine Vielzahl weiterer Zutaten wie Maltodextrin, Aromen, Emulgatoren, Lecithine, Säuerungsmitteln, Verdickungsmittel…..

Wenn ich mir überlege wie ich eine Champignonsauce würze…So viel verschiedene Sachen brauche ich gar nicht. Bei mir kommt neben Zwiebeln, Champignons, Sahne, Salz und Pfeffer höchstens noch ein klein wenig Maisstärke zum Andicken hinein. Das wars dann aber auch. Und die Soße schmeckt!

Als ich wieder daheim in der Küche war, schaute ich in mein Gewürzregal. Ich fragte mich dann was verwende ich eigentlich am häufigsten?Im Grunde sind es Salz, Pfeffer und eine Handvoll Kräuter wie Basilikum, Rosmarin….

Eigentlich ist das eine relativ überschaubare Anzahl an Gewürzen, mit denen man ein Vielzahl an Gerichten lecker zubereiten kann.Der Vorteil ist doch, dass man wirklich nach seinem eigenen Geschmack die Gewürze passend zum Gericht aussuchen und dosieren kann. Der eine mags etwas schärfer, der andere milder, einer etwas „grüner“…

Da ist man doch wesentlich flexibler. Ein weiterer Vorteil ist – meiner Meinung nach – dass der Geschmack auch ursprünglicher und besser ist.

Gute Rezepte für alle möglichen Gerichte gibt’s in unzähligen Kochbüchern, den verschiedenen Rezeptseiten im Internet und und….. An Anregungen mangelt es sicherlich nicht.Ich komme mit den einzelnen Gewürzen sehr lange aus und im Enddefekt wahrscheinlich sogar günstiger. Und dabei lege ich sogar Wert auf Bio-Gewürze.

Die reinen Kräuter und Gewürze haben ja in der Regel nicht nur eine geschmackliche Komponente. Sehr viele haben auch eine Funktion, wie z.B. der Kümmel beim Schweinebraten. Er macht das in der Regel doch etwas fettere Essen einfach bekömmlicher.

Vielleicht muss man etwas experimentieren und es schmeckt nicht gleich so wie man es sich vorgestellt hat. Aber das ist ja das Spannende. Es wird nie langweilig und ausprobieren macht doch eigentlich Spass oder? Und wenns mal etwas fader schmeckt, nachwürzen kann man immer.

Wenn ich dann mal auf fertige Gewürzmischungen zurückgreife sind das Sachen wie Kräuter der Provence, Curry oder ein paar wenige Gewürzmischungen.

Näheres dazu – grade auch welche Unterschiede zu Fix-Produkten bestehen – in einem nächsten Beitrag.

Autor: Monika Winhard

Hallo, ich bin Monika, zertifizierte Ernährungsberaterin und Gesundheitscoach. Seit 2014 unterstütze ich meine Klienten dabei ihr Lebensschiff mit der richtigen Ernährung wieder auf Kurs zu bringen.

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