Permalink

20

Hunger – Durst – Appetit: Wo ist der Unterschied?

Das mit dem Essen und Trinken ist ja so eine Sache: Zum Beispiel wird Durst oft mit Hunger verwechselt und wir essen meistens eher zu viel und trinken zu wenig. Mir selbst war es ehrlich gesagt früher auch oft nicht so ganz klar: Ist das jetzt wirklich Hunger? – Darum habe ich mich etwas intensiver damit beschäftigt.

Durst – wie fühlt er sich an?

Spätestens wenn der Hals ganz trocken wird, ist jedem klar: “Logisch, ich habe Durst.” Doch Durst beginnt oft schon vorher. Erstes Anzeichen kann schon ein leichtes Kratzen im Hals sein.

Wenn sich der Magen nicht eindeutig meldet – und bei Hunger äußert er sich unmissverständlich – dann ist es eine gute Idee, erst einmal was zu trinken. Am besten Wasser oder ungesüßten Tee.

Wenn das Gefühl dann weg ist, war es Durst (und das ist meistens der Fall).
Übrigens: über den Tag verteilt zu viel trinken können wir eigentlich fast gar nicht. Also mal ein Glas Wasser oder Tee mehr, macht nichts.

Wie äußert sich Hunger?

Interessanterweise ist Hunger ein Gefühl, das viele gar nicht mehr richtig kennen. Denn so richtigen Hunger hat hierzulande fast niemand mehr. Bei mir kommt richtiger Hunger eigentlich nur noch vor, wenn ich mich stark verausgabe z.B. beim Sport oder wirklich mal zu lange nicht zum Essen komme.

Doch wann kommt das schon vor? Im Prinzip eigentlich nie! In der Regel essen wir regelmäßig alle paar Stunden irgendwas, und wenn es nur ein Snack ist.

Richtiger Hunger hat sehr deutliche Anzeichen, denn dann fehlt dem Körper etwas.
Es geht ihm nicht gut:

– der Magen knurrt
– manchem schmerzt sogar der Bauch
– oder es wir Ihnen flau im Magen, Sie sehen Sternchen oder Ihnen wird schlecht.

Doch nicht alle Menschen sind gleich. Wenn Sie keine so drastischen Körpersignale bekommen, merken Sie es vielleicht auf diese Weise:

– die Konzentration nimmt schnell ab
– das Nervenkostüm wird dünner. Sie werden ungeduldiger und reagieren gereizt.

Es ist gut, wenn wir lernen in uns hineinzuspüren. Darum empfehle ich den Selbstversuch:
Essen Sie an einem Tag, an dem Sie nicht volle Leistung bringen müssen, einfach so lange nichts bis Ihnen der Magen richtig knurrt, also so richtig! Nehmen Sie wahr, was sich so tut und wie es sich anfühlt.

Aber essen Sie bitte rechtzeitig etwas. Der Selbstversuch soll ja nicht mit einem Kreislaufkollaps enden 😉

Hunger ist ein ganz eindeutiges, nicht sehr angenehmes Gefühl. Was wir viel öfter verspüren, ist Appetit.

Appetit – die Lust etwas zu essen

Appetit ist “Kopfhunger”.
Warum? Weil der Appetit eher im Kopf stattfindet. Appetit spüren wir nicht körperlich wie den Hunger, sondern wir denken Dinge wie:

– “Darauf habe ich jetzt Lust!”
– “Riecht das gut, da bekomme ich gleich Hunger.”
– “Ich brauche jetzt unbedingt gleich… (Schokolade, ein Stück Steak oder um es auf bayrisch zu sagen “was G´scheits”)
– “Es ist schon 3 Stunden her, seit ich das letzte Mal gegessen habe, wird Zeit fürs Essen”.
– “Mir ist langweilig – ohhh Chips!”
– “Ich könnte was vertragen…”

Es fehlen also die typischen und auch eindeutigen körperlichen Zeichen wie bei Durst und richtigem Hunger.

Warum ist der Unterschied so wichtig?

Wir müssen trinken -nicht essen – wenn wir Durst haben.
Wir müssen essen, wenn wir Hunger haben.
Wir können essen, wenn wir Appetit haben.

Wenn wir das einmal verstanden und ausprobiert haben, ist es auch nicht mehr ganz so schwer den Unterschied zu erkennen.

Und genau das ist das Ziel.
Wieder ein besseres Körpergefühl in Bezug auf Essen und Trinken zu entwickeln.

Wie ist Ihre Erfahrung mit den Empfindungen  “Hunger, Durst, Appetit”?
Schreiben Sie mir in den Kommentaren.

 

 

 

 

Autor: Monika Winhard

Hallo, ich bin Monika, zertifizierte Ernährungsberaterin und Gesundheitscoach. Seit 2014 unterstütze ich meine Klienten dabei ihr Lebensschiff mit der richtigen Ernährung wieder auf Kurs zu bringen.

20 Kommentare

  1. Hallo, seit ich das Buch “Abnehmen ist leichter als Zunehmen” gelesen habe, ist mir auch aufgefallen, wie viel man eigentlich aus Langeweile heraus isst. In 3 Monaten habe ich knapp 7kg abgenommen. Im Moment ist es schwieriger zur Weihnachtszeit, da man immer Essen vorgesetzt bekommt. Aber ich habe angefangen beim Knurren des Magens immer erst was zu trinken. Während der letzten 1 1/2 Monate hatte ich Nachtschichten. Da habe ich gelernt, dass Trinken das A und O ist. Erst dann kommt das Essen. So war ich sogar schon zufrieden, dass ich einmal alle 24 Stunden feste Nahrung im Magen bekam. Und das war manchmal “nur” 2 Brötchen. Belegt mit dem, was ich gern esse und bei Diäten als “verboten” gelten. Außerdem sollte man einfach aufhören zu essen, wenn der Magen sagt: “Halt stopp, ich will nicht mehr.” Ein Problem ist auch oft bei den geliebten Großeltern, die dann immer wieder was Neues auf den Tisch stellen und einen animieren zu essen. Ich musste mich auch erst daran gewöhnen meiner Oma Kontra zu geben und dann mit dem Essen aufzuhören, wenn mein Körper es für richtig hält und nicht zu stopfen, um Oma ein Lächeln auf dem Gesicht zu zaubern. Regnen tut es auch, selbst man nicht den Teller aufisst.
    Im Moment bin ich der total Tee Freak. 2 Liter Tee sind für mich am Tag nichts. Auf ein Liter mache ich jedoch ein Teelöffel Zucker mit rein. In der Regel brühe ich mir 2 Kannen zu einer Zeit auf und lasse sie dann stehen, bis ich aus Langeweile heraus was Essen will. In dem Fall gebe ich mein Körper Tee als Alternative. Wasser, Flüssigkeiten an sich, sind eh wichtiger als Essen.
    Ein angenehmen Jahresausklang und ein erfolgreiches Jahr 2019 wünsche ich.
    Liebe Grüße
    Diana

    • Genau – das Essen aus Langeweile ist verbreiteter als man oft annimmt. Super was du schon erreicht hast. So wie du es beschreibst merkst du inzwischen ziemlich genau wann du wirklich Hunger oder z.B. einfach nur einen “Gluscht” hast. Eigentlich gibt es gar keine verbotenen Lebensmittel – außer man hat eine Allergie. Es ist halt wie überall. “Allzuviel ist ungesund” und auf das richtige Maß kommt es an. Mach weiter so. Ich wünsche Dir auch einen schönen Jahresausklang und ein Gutes Neues Gesundes erfolgreiches Jahr 2019.

  2. Ich muss zugeben ich habe auch eher Kopfhunger also Apettit als Körperhunger. Ich kann das selbst manchmal nicht unterscheiden. Ich esse sehr oft aus langweile. Daher kommt es sehr oft vor das ich mehr esse und dadurch mehr wiege. Ich habe mir jetzt auch einen Ziel gesetzt ich werde das auch durch ziehen ich fühle mich überhaupt nicht mehr wohl in meiner Haut vor allem jetzt im Sommer. Für mich ist es sehr unangenehm als eine Frau die immer kkg s trug und mittlerweile zwischen m und l schwankt. Ich bin nicht dick aber ich weiss ich muss das tun.

    • Hallo, ich finde es super dass Du ja schon zwischen Appetit und richtigem “Hunger” unterscheiden kannst. Denn das ist ja schon mal oft gar nicht so einfach. Zusätzlich ist Dir schon klar, dass es manchmal einfach Langeweile ist aus der Du dann isst obwohl Du gar keinen Hunger hast. Ein nächster Schritt wäre jetzt sich zu überlegen was Du anstatt essen tun könntest wenn Du Langeweile hast. Fällt Dir etwas ein? Einer Klientin von mir ist z.B. in dem Zusammenhang aufgefallen, dass es daran lag dass ihre Hände – gerade beim Fernsehen oder auch Musik hören – nichts zu tun hatten. Als ihr das klar wurde hatte sie auch gleich eine Idee. Früher strickte sie sehr gerne und ihre Hände hatten etwas zu tun und sie hatte zu dem Zeitpunkt auch kein Problem mit dem “Nebenbei-Essen”. Sie fing wieder an zu stricken und das Essen aus Langeweile gehörte der Vergangenheit an. Toller Nebeneffekt – ein wunderschöner Pulli gehört nun zu ihrer Garderobe und weitere werden folgen.

  3. Seit dem Buch “Darm mit Charm” bin ich mir nicht mehr sicher, ob es sich beim Rumoren im Bauch tatsächlich um Magenknurren oder um Aufräumen des Darms handelt. Wie kann ich das gut unterscheiden?

    • Hallo Almuth. Rumoren im Bauch – kann wirklich beides sein. So aus der Ferne zu beurteilen – ein bisschen schwierig. Wann tritt es denn auf? Eher bald nach dem Essen bzw. 1-2 Std. oder erst 4-5 Std. nach der letzten Mahlzeit? Falls die letzte Mahlzeit schon länger (4-5 Std.) her ist, würde ich es eher als Magenknurren interpretieren. Magenknurren entsteht wenn in dem Hohlraum Magen keine Nahrung mehr ist, sich die Wände sich aber trotzdem immer wieder zusammenziehen und erschlaffen. So gerät die Luft in Schwingung und es entsteht das typische Magenknurren. Wenn Du anschließend etwas isst, müsste das “Knurren” verschwinden, denn nun haben Magen und Darm ja wieder etwas zu arbeiten und der Hohlraum ist nicht mehr leer.
      Wenn´s eher gluckert oder eben auch rumort, dann arbeitet da drinnen was. Ob es nun eher der Darm oder auch noch der Magen ist… kommt darauf wo du das Rumoren spürst. Wenn es nicht unangenehm ist oder wehtut, Magen- oder auch Darmgeräusche sind ganz normal.

  4. Hunger und Durst sollten immer richtig geprüft werden!!!.
    (Gerade bei Menschen ab 40 Jahren aufwärts)!!!.
    Hunger sollte im Magen entstehen!!!.
    Und Durst sollte mit Wasserlassen übereinstimmen!!!. (Auf die Farbe achten!!!).
    Die Beste Diät, die es gibt!!!. Höre einfach auf deine Körpersignale!!!.

    P.S.: Portionen sollten sich auch immer lohnen!!!.

    • Guter Tipp. Auf die eigenen Körpersignale achten. Was hier auch hilft sind sogn. Achtsamkeitsübungen. Dabei lernen wir wieder den Signalen, die unser Körper sendet zu vertrauen. Und auch das. Die Urinfarbe gibt auch erste Aufschlüsse darüber ob wir genügend trinken. Wenn der Urin sehr gelb wird und dunkler kann das ein Hinweis darauf sein, dass man zu wenig getrunken hat. Gerade auch bei höheren Temperaturen oder auch wenn man viel Sport macht ist es wichtig genügend zu trinken. Da darf es dann auch gerne mal ein wenig mehr sein. Am besten Wasser. Wasser ohne irgendwelche Zusätze ist der beste Durstlöscher. Und wenn man ein bisschen Geschmack will. Einfach einen Krug Wasser nehmen, eine Zitronenscheibe rein… Und schon schmeckt´s nach was. Und bei den Temperaturen zur Zeit – bei uns sind es teilweise über 30 Grad – ist es auch noch erfrischend.

  5. Ich denke mal ganz stark, auf die richtigen Körpersignale kommt es an!!!.
    Knurrt der Magen, muss man eine gute Portion Essen zu sich nehmen!!!. Ich empfehle einen gemischten Salat!!!.
    Aber trinken wäre sinnvoll, wenn man seinen Harndrang prüft!!!. (Farbe checken!!!. Je dunkler desto mehr Wasser braucht man. 0,5 Liter Wasser könnten ausreichen. Ansonsten wieder 0,5 Liter Wasset trinken. Bis der Urin wieder hell erscheint).
    Sonst drohen Wasseransammlungen in den Beinen und Füssen!!!. Gerade bei älteren Menschen ab 45 Jahren aufwärts!!!. Kater Felix frisst immer einen Bissen, wenn er Hunger hat!!!. Und schleckt Wasser, wenn er Durst hat!!!. Und das immer in getrennten Abständen!!!. Mal Essen!!! Mal Trinken!!!. Diesen Trick kann man sich auch bei Hunden anschauen!!!.
    Oder bei den Tieren im Zoo!!!. Von Tieren kann man auch eine Menge lernen!!!. Faszinierend!!!. Höre auf deinen Magen!!!. Und prüfe deinen Durst!!!. Alles andere ist mir Wurst!!!.

    • Genau – auf die Körpersignale kommt es an. Nur viele Menschen können sie nicht mehr so richtig deuten. Deshalb wird auch manchmal Durst mit Hunger verwechselt. Mein Tipp: wenn Hungergefühle aufkommen auch ans Trinken denken. Gerade wir Frauen trinken manchmal zu wenig. Erst einmal ein Glas Wasser trinken und dann schauen, ob der “Hunger” verschwunden ist. Als Richtwert bei normalen Temperaturen kann man so ca. 1,5 – 2l Flüssigkeit am Tag annehmen. Wenns wärmer ist – wie zur Zeit – und man viel schwitzt auch ein wenig mehr.

  6. Hallo, ich leide seit meiner Jugend an einer Essstörung. Zunächst Bulimie, mittlerweile Binge eating. Im Rahmen meiner therapie ist mir nun aufgefallen, dass ich Hunger und Sättigung nicht wahrnehmen kann. Ich kenne nur das Gefühl von total ausgehungert und übervoll. Durst hingegen spüre ich meist recht gut. Gibt es da noch irgendwelche Tipps, wie man die Körperwahrnehmung dahingehend wieder schulen kann?

    • Hallo Sunny, genau wie du schreibst, es geht um die Körperwahrnehmung. Ich empfehle meinen Klienten hier Achtsamkeitsübungen. Hast Du hiervon schon einmal etwas gehört oder wird vllt. sogar in deiner Therapie darauf eingegangen? Achtsamkeit ist salopp ausgedrückt “Meditation light”. Als erstes “lernt” man wieder auf seinen Atem zu achten (wie auch beim Yoga) und dann durch den Körper zu atmen. So entwicklst du wieder ein besseres Körpergefühl. Auf dieser site findest du Informationen um was es dabei geht https://dfme-achtsamkeit.de/achtsamkeitsuebungen/.
      Mit meinen Klienten übe ich z.B. verschiedene Achtsamkeitsübungen ein, bei denen es hauptsächlich darum geht die verschiedenen Hungerarten zu unterscheiden und so wieder wahrzunehmen, ob sie überhaupt richtig hungrig sind oder nur einen “Gluscht” (Appetit) haben, wie wir in Bayern sagen. Dadurch erkennen sie wann sich ihr Autopilot einschaltet und lernen mit diesem umzugehen. Denn dadurch gewinnen sie auch wieder die Entscheidungsfreiheit darüber ob sie nun essen werden oder nicht.
      Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiterhelfen. Und wenn du magst, ruf mich einfach mal an (kostenloses Kennenlerngespräch). Dann können wir gerne darüber reden, wie ich dir weiterhelfen kann und dich zusätzlich zu deiner Therapie unterstützen kann.

      • Vielen Dank erstmal für die schnelle Antwort ☺ Achtsamkeitsübungen sind mir aus der DBT bekannt, auch wenn ich zugeben muss, dass ich diese Übungen überhaupt nicht mochte, da ich sie als unangenehm empfand und sie mich unruhig und angespannt machten…. ich werd mich mal damit erneut auseinander setzen.

        • Hallo Sunny, am besten du sprichst mal mit deinem Therapeuten/Therapeutin ob und welche Achtsamkeitsübungen für dich geeignet sind. Vllt. hat er/sie ja bereits Erfahrungen damit. Ich kann mir vorstellen, dass es auf die Art und Tiefe der Achtsamkeitsübungen ankommt. Hier gibt es ja eine große Bandbreite. Achtsamkeitsübungen bewirken in der Regel, dass man wieder ein besseres Körpergefühl bekommt. Und dann geht es natürlich um den Umgang damit. Im Rahmen der Therapie würde dies dann sicherlich miteingebunden. Ich wünsche dir alles Gute und viel Erfolg bei deinem Weg. Und… wenn du Fragen hast, melde dich.

  7. Hä? Das verstehe ich nicht! Wie kann man den Hunger und Durst verwechseln? Wenn ich Hunger habe habe ich eigentlich immer Magen knurren und so nen leichten unangenehmen Schmerz und wenn ich Durst hab findet das doch nicht im Bauch statt oder doch?

    • Das ist ja super Benni. Dann kannst Du es noch sehr gut unterscheiden. Genau – bei Hunger knurrt eher der Magen. Durst empfindet man in der Regel eher im Hals als ein Kratzen oder trockenes Gefühl. Allerdings gibt es doch immer wieder Menschen, die das “richtige” Hunger- oder Durstgefühl gar nicht mehr kennen. Und wenn sich dann irgendwie etwas “komisch” anfühlt, wird es als Hunger interpretiert oder auf alle Fälle zum Trinken noch etwas dazu gegessen. Deshalb ist der “Selbstversuch” oft ganz gut. Dann spürt man einfach wieder genauer was einem der eigene Körper sagen möchte.

  8. Hallo,

    endlich mal ein richtiger Artikel! Ich habe echt lange gesucht – doch immer wieder kamen dieses ganze Pseudo gequatsche von Abnehmen etc..

    Bei mir ist es nämlich so das ich gar nicht weiß wie sich Hunger anfühlt! Bei mir ist das Problem andersherum ich trinke eher zuviel als ich esse? ( 5 liter am Tag) Bei meinem Gewicht 94kg und einer größe von 188 sollte ich dadurch eher dünnner sein. Aber dem ist nicht so.Ich habe schon einen dicken Bauch. Wenn ich was trinke – habe ich direkt wieder nach ein paar Stundenwieder dieses Gefühl – aber ich habe nie ein Gefühl von Magen krämpfen etc.. Woran liegt das? Ich kann dieses Gefühö dann nie einordnen,,,

    • Hallo Tajbir,
      entschuldigen Sie bitte, dass ich erst heute antworte (war einige Tage in Urlaub 🙂
      Es freut mich, dass Ihnen mein Artikel gefällt. Aus der Entfernung ist es für mich allerdings schwer zu berurteilen, warum Sie das Gefühl nicht genau einordnen können.
      Hier noch ein paar Ideen wie es evtl. klappen könnte.
      Wg. Ihrer Frage mit dem Trinken. 5l Trinken am Tag sind ja wirklich eine Menge. Nach den allgemein gültigen Empfehlungen sollten es ca. 1 1/2-2l pro Tag sein. Am besten natürlich Wasser (mit Sprudel oder ohne) oder Kräutertee. Darf ich fragen was Sie so über den Tag trinken? Darauf kommts ja auch irgendwie an. Milch z.B. ist zwar flüssig, aber im Prinzip ein Nahrungsmittel, da es doch eine nicht unerhebliche Menge Kalorien enthält. Ähnliches gilt da natürlich für Softdrinks oder ähnliches.
      Und mit dem Gefühl ist das so eine Sache… Kennen Sie “Magengrummeln”? Vielleicht wärs ja eine Idee einfach mal ein paar Std. weder etwas zu essen noch zu trinken. Vielleicht können Sie dann das Gefühl eher einordnen. Richtiges Magenknurren bekommt man ja in der Regel erst nach einiger Zeit und es verschwindet dann ja auch nicht wenn man nur Wasser trinkt. Lediglich das Durstgefühl (ist ja eher so ein trockenes Gefühl im Hals) ist dann weg, Hunger bleibt.
      Probieren Sies einfach mal aus.
      Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein klein wenig weiterhelfen. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, kontaktieren Sie mich einfach direkt per email.
      Viele Grüße
      Monika

  9. Hallo,

    Mir geht es oft genau so, dass ich nicht genau unterscheiden kann ob ich wirklich Hunger habe oder nur Durst. So passiert es, dass ich mir immer wieder ein Stückchen Schokolade hole oder auch mal Nudeln zwischendurch. Ich habe jetzt gemerkt, dass es sich schon langsam bemerkbar macht und werde jetzt anfangen besser aufzupassen.
    Evtl. Sollte ich mal ein oder zwei Fastentage einlegen um wieder zu sehen, wann ich wirklich hunger habe.
    Liebe Grüße
    Elisabeth

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


What is 20 + 15 ?
Please leave these two fields as-is:
WICHTIG! Bitte löse die Mathe-Aufgabe, um fortzufahren (damit wir wissen, dass du kein Robot bist) :-)