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Bisphenol A – die unsichtbare Gefahr?

Diese Woche bin ich aufgrund eines Zeitungsartikels mal wieder über den Kunsstoff Bisphenol A „gestolpert“. Dies nahm ich zum Anlass gleich noch ein wenig zu recherchieren.

Was ist Bisphenol A eigentlich?

Bisphenol A ist ein Grundstoff zur Herstellung des Kunsstoffes Polycarbonat.
In vielen Alltagsgegenständen ist Bisphenol A enthalten:
– Plastikgeschirr
– Konservendosen
– Thermopapier (z. B. bei Kassenbons oder Faxgeräten)
– Harz zur Auskleidung von Wasserhähnen bei der Rohrinnensanierung

Wie wirkt Bisphenol A und was ist daran so bedenklich?

Diese Chemikalie wirkt ähnlich wie das Hormon Östrogen und kann in einer gewissen Konzentration Einfluss auf die männliche und weibliche Fruchtbarkeit und die embryonale Entwicklung haben.
Untersuchungen haben leider gezeigt, dass sich Bisphenol A z.B. im Kontakt mit heißem Wasser oder durch Beschädigungen lösen kann.
Nicht umsonst ist also die Verwendung von Bisphenol A in Babyflaschen seit 01.Juni 2011 in der EU verboten.

Was jetzt?

Ich habe erst mal überlegt, wo meine Kunden oder auch ich in Kontakt mit dem Kunsstoff kommen könnten.
Spontan fielen mir hier die Fischkonserven der Firma Fontaine ein und ich habe gleich Kontakt aufgenommen.
Hier bekam ich die beruhigende Antwort, dass die Firma Fontaine schon seit langer Zeit keine Konserven mehr verwenden, die mit einem Kunsstoff beschichtet sind, der Bisphenol A abgeben könnte.
Das ist doch wirklich positiv 🙂
Da kann ich wirklich alle Produkte empfehlen. Noch dazu schmecken Sie wirklich sehr gut und die Fische stammen ausschließlich aus nachhaltigem Fischfang (MSC zertifiziert).
Da kann man dann auch mit gutem Gewissen mal einen Thunfisch genießen :-).


Eine Gesamtübersicht über findent Sie unter http://www.fontaine-nahrungsmittel.de/

Wie geht’s weiter?

Ich werde in nächster Zeit noch etwas weiter recherchieren und bei Herstellern nachfragen, ob sie Kunsstoffbeschichtungen mit Bisphenol A verwenden.
Dies wird sicherlich für die Zukunft auch mein Einkaufsverhalten beeinflussen.

Machen Sie es doch einfach auch und fragen Sie bei den Herstellern nach deren Produkte Sie verwenden.
Auf der site des BUND Deutschland habe ich sogar einen Musterbrief gefunden, mit dem Ihr eine konkrete Anfrage an Hersteller stellen könnt:
http://www.bund.net/themen_und_projekte/chemie/auskunft_fordern/musterbrief/

Das ist doch mal ein Service ;-). Da dürfte ja einer ehrlichen Auskunft durch die Hersteller nichts mehr im Wege stehen oder?
Und je mehr Verbraucher nachfragen und verlangen, dass auf Alternativen umgestellt wird, umso eher sind die Hersteller dazu auch bereit.
Also dann „frisch ans Werk“, nachfragen und dann gegebenfalls das Einkaufsverhalten ändern.

 

Autor: Monika Winhard

Hallo, ich bin Monika, zertifizierte Ernährungsberaterin und Gesundheitscoach. Seit 2014 unterstütze ich meine Klienten dabei ihr Lebensschiff mit der richtigen Ernährung wieder auf Kurs zu bringen.

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