Permalink

0

Pseudoallergie – was ist das?

Allergie – Pseudoallergie gibt´s einen Unterschied?

Du gehst zum Essen und auf einmal juckt es dich am ganzen Körper oder du bekommst einen roten Kopf (Flush) und alles fühlt sich richtig heiß an.
Dein erster Gedanke – ich reagiere aufs Essen und bin gegen irgendetwas allergisch.
Wenn du dann beim Arzt einen Allergietest auf die verschiedenen Lebensmittel machen lässt, kommt nichts dabei raus.

juckreiz, histaminintoleranz

Foto: Adam Gregor, fotolia

Was also kann es dann sein?

Es könnte sich um eine Pseuodallergie handeln.
Der Unterschied zu einer „richtigen“ Nahrungsmittelallergie liegt darin, dass bei einer Pseudoallergie dein Immunsystem nicht beteiligt ist und so im Blut die entsprechenden IgA-Antikörper nicht nachgewiesen werden können. Weiterlesen →

Permalink

0

Nahrungsmittelallergien – nur eine Modeerscheinung?

Nahrungsmittelallergie – gibt’s so etwas überhaupt?

Du bist bei Bekannten eingeladen oder ihr geht zusammen essen. Auf einmal kommt das Gespräch auf die verschiedenen Gerichte. Und schon geht’s los. Einer verträgt alles was mit Milch zu tun hat nicht, der nächste reagiert auf die verschiedensten Obstsorten und einige verteufeln geradezu alles was mit Getreide zu tun hat.
Und selbstverständlich sind sie alle allergisch auf die verschiedenen Nahrungsmittel. Aber ist das wirklich so?

Allergy food concept. Food on wooden table

Foto: airbone77, fotolia

Gut eines stimmt. In den letzten 30 Jahren haben Allergien allgemein zugenommen. Dazu gehören z.B. auch Heuschnupfen, allergisches Asthma oder das atopische Ekzem (Neurodermitis). Woran das genau liegt und wie man die Zunahme der Allergien eindämmen kann, darüber streiten sich die Wissenschaftler noch.

Aber allergisch auf Nahrungsmittel? Auch das gibt es und hat es auch schon immer gegeben.
Allerdings sind Nahrungsmittelallergien sehr selten.
Lediglich 3-4% der Deutschen haben eine wirkliche Nahrungsmittelallergie. Weiterlesen →

Permalink

0

Unser Lieblingssalatgewürz – Wilde Hilde

Sommer ist Salatzeit und dazu gehört natürlich auch ein gutes Salatdressing.
Unsere Familie hat da ein absolutes Lieblingssalatgewürz, die „Wilde Hilde“ von Herbaria.
Salatgewuerz Wilde Hilde

Der Name klingt schon irgendwie lustig und hat mich einfach neugierig gemacht.
Zudem fand ich die üblichen Salatgewürze nicht immer so prickelnd. Schmeckten irgendwie so normal und „grün“. Grün ist ja der Salat schon.
Die wilde Hilde enthält u.a. Süßholz, Myrthe, Curcuma, Macis, Ysop…. Also ein paar Sachen, die man in einem Salatgewürz nicht gleich vermutet.

Wenn man es das erste Mal ausprobiert, schmeckt es zunächst „anders“.
Gerade die Kombination der mehr als 20 Komponenten machen den Kick für mich aus.
Zudem ist es ganz leicht anzurühren. Einfach mit einem TL Wasser vermengen, Essig und Öl dazu und fertig ist ein super Salatdressing.

Für mich einfach ideal. Bin nicht so der Salatdressingmeister 😉 So gelingt sogar mir ein tolles Dressing.
Und was ich noch so toll finde. In der Wilden Hilde sind nur die vielen klein geschnittenen Gewürze enthalten, keinerlei sonstigen Zusätze wie in manchen anderen Gewürzmischungen.
Also bei uns ist es das Salatgewürz schlechthin. Grade mit grünem Salat und dann noch ein wenig Gurke dazu – einfach köstlich.

Das Gewürz gibt es in Naturkostläden oder auch im Internet bei verschiedenen Versendern.
Auf der Site von Herberia  könnt ihr euch genauer informieren, wo ihr das Gewürz erhaltet.

Dann lasst uns mal die Sommersalate genießen 😀

Permalink

0

Ab sofort sage ich Du in meinem Blog

Blogpost
In den letzten Wochen habe ich mir viele Gedanken rund um meinen Blog gemacht und auch schon einiges „umgemodelt“.

Und dabei ist mir folgendes aufgefallen. Ich fühle mich mit dem „Sie“ in den Beiträgen nicht so wohl. Klingt irgendwie so distanziert…

In meinen Kursen und Beratungen sind meine Klientinnen und ich auch immer ganz schnell beim „Du“. Wenn wir zusammenarbeiten (egal ob vor Ort oder über skype), ergibt sich das oft automatisch. Irgendwie erklärt sichs dann auch leichter und wir können viel lockerer sprechen.

Vielleicht hängt`s auch damit zusammen, dass ich aus einem Dorf in Bayern bin. Da ist man sowieso viel schneller beim Du – genau wie in Österreich.

Natürlich frage ich meine Klienten immer, ob es okay ist wenn wir uns duzen.
Nur – im Netz funktioniert das mit dem „Fragen“ ja nicht so einfach.

Ich kann aber gut verstehen, wenn es der eine oder andere nicht so toll findet, wenn er gleich geduzt wird. Wir kennen uns ja noch nicht persönlich. Deshalb – wer mich in den Kommentaren oder per Email siezt, wird natürlich zurückgesiezt.

Aber für mich fühlt sich DU/Euch inzwischen einfach richtiger an. Und deshalb gilt hier ab sofort das DU.

Permalink

2

Wie Slow Food dir beim Abnehmen hilft

Hat das neue Jahr bei dir auch mit guten Vorsätzen begonnen?
Ist einer davon vielleicht ein paar Kilo abzuspecken?

Voller Elan startest du. Die Diät schlägt sogar an, doch nach ein paar Wochen ….
Irgendwie macht es Dauer einfach keinen Spaß.
Du hast keine Lust mehr und eh du dich versiehst sind die mühsam abgespeckten Kilos wieder auf den Hüften.

Da habe ich nun eine Frage:

Wie schnell isst du eigentlich?

Neigst du dazu eher das Essen hinunterzuschlingen und vielleicht auch nicht gründlich zu kauen?
Probiere doch einfach bevor du mit einer Diät beginnst Slow Food aus. Weiterlesen →

Permalink

0

Blogrelaunch

Ich bin gerade dabei meinen blog zu überarbeiten.
Bitte seht es mir nach, wenn ab und zu auf den Seiten etwas noch nicht ganz funktioniert oder auch etwas noch unfertig wirkt.
Mein Ziel ist es, dass bis zum Jahreswechsel alles wieder passt und die neuen Seiten alle online sind.

Und einen Vorsatz fürs Neue Jahr habe ich auch.
2015 möchte ich in regelmäßigen Abständen blogposts veröffentlichen. Themen gibt’s ja genug. Jetzt müssen nur noch die Posts dazu geschrieben werden 😉

Permalink

14

Hunger – Durst – Appetit: Wo ist der Unterschied?

Das mit dem Essen und Trinken ist ja so eine Sache: Zum Beispiel wird Durst oft mit Hunger verwechselt und wir essen meistens eher zu viel und trinken zu wenig. Mir selbst war es ehrlich gesagt früher auch oft nicht so ganz klar: Ist das jetzt wirklich Hunger? – Darum habe ich mich etwas intensiver damit beschäftigt.

Durst – wie fühlt er sich an?

Spätestens wenn der Hals ganz trocken wird, ist jedem klar: „Logisch, ich habe Durst.“ Doch Durst beginnt oft schon vorher. Erstes Anzeichen kann schon ein leichtes Kratzen im Hals sein.

Wenn sich der Magen nicht eindeutig meldet – und bei Hunger äußert er sich unmissverständlich – dann ist es eine gute Idee, erst einmal was zu trinken. Am besten Wasser oder ungesüßten Tee.

Wenn das Gefühl dann weg ist, war es Durst (und das ist meistens der Fall).
Übrigens: über den Tag verteilt zu viel trinken können wir eigentlich fast gar nicht. Also mal ein Glas Wasser oder Tee mehr, macht nichts.

Wie äußert sich Hunger?

Interessanterweise ist Hunger ein Gefühl, das viele gar nicht mehr richtig kennen. Denn so richtigen Hunger hat hierzulande fast niemand mehr. Bei mir kommt richtiger Hunger eigentlich nur noch vor, wenn ich mich stark verausgabe z.B. beim Sport oder wirklich mal zu lange nicht zum Essen komme.

Doch wann kommt das schon vor? Im Prinzip eigentlich nie! In der Regel essen wir regelmäßig alle paar Stunden irgendwas, und wenn es nur ein Snack ist.

Richtiger Hunger hat sehr deutliche Anzeichen, denn dann fehlt dem Körper etwas.
Es geht ihm nicht gut:

– der Magen knurrt
– manchem schmerzt sogar der Bauch
– oder es wir Ihnen flau im Magen, Sie sehen Sternchen oder Ihnen wird schlecht.

Doch nicht alle Menschen sind gleich. Wenn Sie keine so drastischen Körpersignale bekommen, merken Sie es vielleicht auf diese Weise:

– die Konzentration nimmt schnell ab
– das Nervenkostüm wird dünner. Sie werden ungeduldiger und reagieren gereizt.

Es ist gut, wenn wir lernen in uns hineinzuspüren. Darum empfehle ich den Selbstversuch:
Essen Sie an einem Tag, an dem Sie nicht volle Leistung bringen müssen, einfach so lange nichts bis Ihnen der Magen richtig knurrt, also so richtig! Nehmen Sie wahr, was sich so tut und wie es sich anfühlt.

Aber essen Sie bitte rechtzeitig etwas. Der Selbstversuch soll ja nicht mit einem Kreislaufkollaps enden 😉

Hunger ist ein ganz eindeutiges, nicht sehr angenehmes Gefühl. Was wir viel öfter verspüren, ist Appetit.

Appetit – die Lust etwas zu essen

Appetit ist „Kopfhunger“.
Warum? Weil der Appetit eher im Kopf stattfindet. Appetit spüren wir nicht körperlich wie den Hunger, sondern wir denken Dinge wie:

– „Darauf habe ich jetzt Lust!“
– „Riecht das gut, da bekomme ich gleich Hunger.“
– „Ich brauche jetzt unbedingt gleich… (Schokolade, ein Stück Steak oder um es auf bayrisch zu sagen „was G´scheits“)
– „Es ist schon 3 Stunden her, seit ich das letzte Mal gegessen habe, wird Zeit fürs Essen“.
– „Mir ist langweilig – ohhh Chips!“
– „Ich könnte was vertragen…“

Es fehlen also die typischen und auch eindeutigen körperlichen Zeichen wie bei Durst und richtigem Hunger.

Warum ist der Unterschied so wichtig?

Wir müssen trinken -nicht essen – wenn wir Durst haben.
Wir müssen essen, wenn wir Hunger haben.
Wir können essen, wenn wir Appetit haben.

Wenn wir das einmal verstanden und ausprobiert haben, ist es auch nicht mehr ganz so schwer den Unterschied zu erkennen.

Und genau das ist das Ziel.
Wieder ein besseres Körpergefühl in Bezug auf Essen und Trinken zu entwickeln.

Wie ist Ihre Erfahrung mit den Empfindungen  „Hunger, Durst, Appetit“?
Schreiben Sie mir in den Kommentaren.

 

 

 

 

Permalink

0

Neues Jahr – neues Design

Alles neu macht der Mai – bzw. Januar.
Ins neue Jahr starte ich mit neuem Design und neuen Inhalten.
Ich werde in der nächsten Zeit einiges an meiner site verändern, lasst Euch überraschen.
Falls zwischenzeitlich etwas nicht funktionieren sollte – bitte nachsehen. Ich „kämpfe“ derzeit ziemlich mit der Technik 😉

 

Permalink

0

Semmelknödel mit Champignonsoße

Ein einfaches aber zugleich wunderbar tolles, schmackhaftes Gericht.
Geht relativ schnell und schmeckt einfach immer gut 🙂

Zutaten für die Semmelknödel:
10er Knödelbrot (10 trockene geschnittene Semmeln – Brötchen – vom Vortag oder älter)375ml Milch
3-4 Eier
1 Zwiebel
Salz, Pfeffer, Petersilie

Zutaten Champignonsoße:
400g frische Champignons, alternativ aus der Dose
1 Zwiebel
ca. 2 Teel. Butter oder alternativ Rapskernöl
1 Teel. gekörnte Brühe ohne Hefe
300ml frische Sahne
Salz, Pfeffer
evtl.1 Teel. Kartoffelmehl oder Maismehl zum Andicken (Soßenbinder)

semmelknoedel mit champignonsosse

Zubereitung Semmelknödel
Knödelbrot in eine große Schüssel geben. Milch erhitzen und über das Knödelbrot gießen und ca. 30 min. ziehen lassen. In der Zwischenzeit eine Zwiebel in kleine Würfel schneiden,  kurz in Butter anbraten bis die Zwiebel glasig wird und zum Knödelbrot geben. Eier, Salz, Pfeffer und Petersilie zum Knödelbrot geben. Alles gut vermischen. Großen Topf mit Wasser erhitzen. Wenn das Wasser kocht ca. 1 Prise Salz geben. Ca. 10 Knödel formen und in das Wasser geben. Ca. 20 min. ziehen lassen bis die Knödel oben schwimmen.

In der Zwischenzeit die Champignonsoße zubereiten:
1 Zwiebel in kleine Würfel schneiden. Champignons in Scheiben schneiden. In einem Tiegel ca. 2 Teel. Rapskernöl Butter erhitzen. Zwiebel glasig dünsten. Champignons zugeben und ebenfalls kurz andünsten. 1 Teel. gekörnte Brühe zugeben und mit der Sahne aufgießen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Soße nicht mehr kochen lassen. Falls gewünscht mit ca. 1 Teel. Soßenbinder binden.

Sobald die Knödel fertig sind, diese aus dem Topf nehmen und mit der Soße servieren.
Einen schönen grünen Salat dazu und fertig ist ein vollwertiges Essen.

TIPP:
Alternativ zur Sahne können Sie auch Sojasahne verwenden. Da Sojasahne bereits eine sehr cremige Konsistenz aufweist, muss die Soße nicht mehr gebunden werden.
Bitte folgendes beachten: Sojasahne nicht aufkochen lassen, da sie ansonsten aufflockt.

Viel Spass beim Nachkochen!

Permalink

3

Selbst würzen oder Fix-Gewürze verwenden?

Vor kurzem war ich in einem großen Supermarkt und sah wie eine Frau vor mir circa 20 verschiedene Päckchen Fix-Gewürzmischungen in Ihrem Wagen hatte. Das war für mich der Anlass mal bei dem entsprechenden Regal vorbeizuschauen.Die Vielzahl der Würzmischungen hätte mich dann beinahe „erschlagen“.Von Spaghetti Bolognese, Züricher Geschnetzeltes bis zu etwas exotischer anmutenden wie Chop Suey ist hier alles dabei.

Ich habe mir dann die Zutatenlisten etwas genauer angesehen. Es sind sogar Gewürze enthalten! Allerdings auch eine Vielzahl weiterer Zutaten wie Maltodextrin, Aromen, Emulgatoren, Lecithine, Säuerungsmitteln, Verdickungsmittel…..

Wenn ich mir überlege wie ich eine Champignonsauce würze…So viel verschiedene Sachen brauche ich gar nicht. Bei mir kommt neben Zwiebeln, Champignons, Sahne, Salz und Pfeffer höchstens noch ein klein wenig Maisstärke zum Andicken hinein. Das wars dann aber auch. Und die Soße schmeckt!

Als ich wieder daheim in der Küche war, schaute ich in mein Gewürzregal. Ich fragte mich dann was verwende ich eigentlich am häufigsten?Im Grunde sind es Salz, Pfeffer und eine Handvoll Kräuter wie Basilikum, Rosmarin….

Eigentlich ist das eine relativ überschaubare Anzahl an Gewürzen, mit denen man ein Vielzahl an Gerichten lecker zubereiten kann.Der Vorteil ist doch, dass man wirklich nach seinem eigenen Geschmack die Gewürze passend zum Gericht aussuchen und dosieren kann. Der eine mags etwas schärfer, der andere milder, einer etwas „grüner“…

Da ist man doch wesentlich flexibler. Ein weiterer Vorteil ist – meiner Meinung nach – dass der Geschmack auch ursprünglicher und besser ist.

Gute Rezepte für alle möglichen Gerichte gibt’s in unzähligen Kochbüchern, den verschiedenen Rezeptseiten im Internet und und….. An Anregungen mangelt es sicherlich nicht.Ich komme mit den einzelnen Gewürzen sehr lange aus und im Enddefekt wahrscheinlich sogar günstiger. Und dabei lege ich sogar Wert auf Bio-Gewürze.

Die reinen Kräuter und Gewürze haben ja in der Regel nicht nur eine geschmackliche Komponente. Sehr viele haben auch eine Funktion, wie z.B. der Kümmel beim Schweinebraten. Er macht das in der Regel doch etwas fettere Essen einfach bekömmlicher.

Vielleicht muss man etwas experimentieren und es schmeckt nicht gleich so wie man es sich vorgestellt hat. Aber das ist ja das Spannende. Es wird nie langweilig und ausprobieren macht doch eigentlich Spass oder? Und wenns mal etwas fader schmeckt, nachwürzen kann man immer.

Wenn ich dann mal auf fertige Gewürzmischungen zurückgreife sind das Sachen wie Kräuter der Provence, Curry oder ein paar wenige Gewürzmischungen.

Näheres dazu – grade auch welche Unterschiede zu Fix-Produkten bestehen – in einem nächsten Beitrag.